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2020 ist in wenigen Stunden Geschichte....

Veröffentlicht am 31.12.2020

....und ich hoffe, dass 2021 ein besseres Jahr wird. Für uns alle war 2020 ein besonderes, für viele von uns kein gutes Jahr. Wirtschaft und Gesellschaft mussten tiefe Einschnitte hinnehmen. Freunde und Familienangehörige sind mit oder an COVID-19 gestorben. Die Folgen haben uns beeinflusst und werden dies noch lange tun. Dennoch müssen wir nach vorne schauen und -das lässt sich allerdings leicht sagen, ist mir klar- das Beste daraus machen! 


Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde: bleibt gesund und optimistisch. Auf bald, alles wird gut!

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Lebenszeichen......

Veröffentlicht am 23.12.2020

.....nach einigen Wochen der "Funkstille" melde ich mich zurück.

Zunächst möchten ich allen Lesern meiner Seite wundervolle und besinnliche Weihnachtstage wünschen. Die Adventszeit ist eine Zeit der Besinnung, der Besinnung auf die wichtigen Dinge im Leben.

Für mich war und ist diese Zeit eine Zeit des Umbruchs, des Neuanfangs und auch des Abschieds.

Abschied nehmen musste ich von meiner jüngeren Schwester, die nach 12 Jahren Kampf gegen den Krebs am 22.11.2020 im Beisein ihrer Kinder, ihres Mannes und ihres einzigen Bruders relativ friedlich verstorben ist. Der Tod war unausweichlich, wie er es für uns alle ebenfalls ist, aber so, wie meine Schwester leiden musste, so oft, wie sie Chemos und Operationen über sich ergehen lassen musste, so zu sterben ist einfach nicht fair. Ausgerechnet an meinem 56ten Geburtstag haben wir meine Schwester zur letzten Ruhe gebettet. Machs gut "kleine" Schwester!

Umbruch, ja auch das waren die letzten Wochen. Für mich, meine Familie und auch für Markranstädt.

Meinen persönlichen Neuanfang werde ich im Januar 2021 haben. Wobei es eigentlich ein "Zurückzudenwurzeln" ist. Ich ziehe wieder die Luftwaffenuniform an, höre zukünftig auf die Bezeichnung Oberfeldarzt und tue das, was mir in den letzten Jahren tatsächlich gefehlt hat: Patienten behandeln! Darauf freue ich mich.

 

Also liebe Leute, bleibt gesund, genießt das Weihnachtsfest ohne Einkaufsstress, ohne Weihnachtsmarkttrubel, sozusagen entschleunigt, und startet gut, zuversichtlich und frohen Mutes in ein hoffentlich besseres Jahr 2021!

 

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Es ist vollbracht....

Veröffentlicht am 20.11.2020

...die Ära Spiske ist zu Ende. Wie geht es mir damit? Gut! Und denjenigen, die nach der Wahl und bis heute schwungvoll Samba tanzen, weil sie mich los sind, rufe ich zu: Freut Euch nur. Mir ist's einerlei!  Denn im Gegensatz zu anderen ehemaligen Bürgermeistern definiere ich mich nicht über das Amt. Damit keine Zweifel aufkommen, natürlich hätte ich gerne noch sieben weitere Jahre unserer Stadt gedient, mit Überzeugung, Freude und Elan und: na klar, loszulassen fällt natürlich nicht leicht. Allein, es sollte nicht sein.

Heute haben sich nochmal illustre Gäste bei mir eingefunden, um Adieu zu sagen. Allen voran Landrat Henry Graichen. Unser Pfarrer Zemmrich hat es sich genauso wenig nehmen lassen Tschüss zu sagen, wie Freifrau von Fritsch (mit deren Besuch habe ich echt nicht gerechnet und mich sehr darüber gefreut), Herr Wasem als Vertreter der Stadt Leipzig und einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die sich persönlich verabschieden wollten. Insofern war der heutige Tag nochmal ziemlich emotional. 

Nun heißt es nach vorne geschaut, denn der Blick zurück bringt mich nicht voran. Bevor ich mich beruflich neu oder auch "alt" orientiere, genieße ich die Zeit mit meiner Familie. Einfach unbezahlbar und durch nichts zu toppen. Meine jüngste Tochter entwickelt sich prächtig, meine Frau hat Erfolg im Beruf....was will ich mehr?!

Ihr lieben Leser dieses Blogs: seid mir auch weiterhin geneigt und lest meine Ergüsse auf dieser Seite. Ich hoffe demnächst an die Anfänge dieses Blogs anknüpfen zu können und mit etwas spitzerer Feder die Vorgänge in unserer Stadt und in der Welt zu kommentieren. Ich denke es wird zukünftig genug Stoff dafür geben.

Montag werde ich mal fremdgehen und nach Thüringen fahren. Nein, ich habe keinen Ruf der Linksregierung unter Ramelow vernommen oder dort ein lukratives Jobangebot (man erinnere sich, dass ich irrtümlich mal bei den Linken Mitglied war...) sondern ISAF Afghanistan 2005ISAF Afghanistan 2005ich werde dort eine Dienststelle der Bundeswehr besuchen. Noch bin ich ja beurlaubter Angehöriger der ruhmreichen Bundeswehr. Warum nun ausgerechnet das rote Thüringen? Nun, dort versieht meine Chefin (ja auch beurlaubte Soldaten haben eine) ihren Dienst und nach Ende meiner Amtszeit gehört es sich dort zu erscheinen, auch und gerade weil ich mich noch nicht definitiv entschieden habe zur Fahne zurückzukehren. Einfach mal Möglichkeiten ausloten. Wobei, ich wieder in Uniform, ein Gedanke an den ich mich auch erst wieder gewöhnen muss. Manch einer meint ja, dass ich dem Ehrenkleid schon längst entwachsen sei und bezieht dies vor allem auf meinen Körperumfang. Ätsch, die Uniform passt noch genauso wie vor mehr als sieben Jahren und sie spannt nicht mehr und nicht auch nicht weniger an den Problemzonen.

Außerdem steht mir Dunkelblau hervorragend und Wüstentarndruck auch ????!

 

Alles wird gut!

 

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Abschied ist.....

Veröffentlicht am 18.11.2020

Sieben Jahre in einer CollageSieben Jahre in einer Collage....ein bisschen wie Sterben, heißt es in einem Schlager aus den, ich glaube, 70ern. Aber Abschied nehmen gehört ganz besonders zu meinem Leben dazu.

Wie viele wissen, war ich vor meiner Bürgermeisterzeit Arzt und Sanitätsoffizier bei der Bundeswehr. Gefühlt bin ich in den bisher 29 Jahren meiner Armeezugehörigkeit alle zwei Jahre versetzt worden und musste von liebgewonnenen Menschen Abschied nehmen. Man sollte meinen, dass ich mich daran gewöhnt habe? Nö! Im Gegenteil ist es mir diesmal besonders schwer gefallen. Die Bürgermeisterei war mit sieben Jahren meine längste "Verwendung" bisher....und meine intensivste (von den Missionen ISAF in Afghanistan und SFOR auf dem Balkan mal abgesehen).

Am vergangenen Montag habe ich mich von meinen engsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken verabschiedet. Mann oh Mann ..... Mädels und Jungs, ihr habt es mir echt schwer gemacht. Die Kaffeetafel war festlich gedeckt, es gab selbst gebackenen Kuchen und viele liebe Worte. Dafür bin ich besonders dankbar. Also habe ich als Chef nicht alles falsch gemacht

Nun heißt es beruflich neue Wege gehen. Oder vielleicht alte? Ich werde davon berichten.

Morgen und Übermorgen werde ich ein letztes Mal an "meinem" Schreibtisch in "meinem" Amtszimmer Platz nehmen. Letzte Unterschriften leisten und Besucher empfangen. Am Freitag heißt es dann endgültig E-mailaccount abmelden und Schlüssel abgeben. Samstag 0:00 Uhr wird dann aus dem Bürgermeister Spiske der einfache Bürger Spiske. Und das ist gut so.

Bleibt gesund!

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Stadtratssitzung am 05.11.2020...

Veröffentlicht am 06.11.2020

....hier fiel gestern sozusagen der letzte Vorhang für mich. Symbolisch habe ich mit der Leitung dieser, meiner letzten Stadtratssitzung Abschied vom Amt des Bürgermeisters der Stadt Markranstädt genommen.

Zu Beginn der Sitzung bedankten sich alle Fraktionen, außer die der Freien Wähler Markranstädt e.V., für die geleistete Arbeit. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Aus der CDU-Fraktion kamen für mich folgende bemerkenswerte Worte: "Wir sind als politische Feinde vor sieben Jahre gestartet, heute nehmen wir als politische Freunde Abschied!" 

Ich habe in den vergangenen Wochen viel nachgedacht, auch um mich innerlich vom Bürgermeisteramt zu lösen. Ich kann Euch sagen, es war nicht so einfach. Für mich war das Amt mehr als nur ein Job. Meinen Stil ruhig und besonnen sowie handwerklich gute Politik zu machen, werde ich nicht aufgeben, auch wenn ich damit offenbar nicht überzeugen konnte. Ich bin und war nie ein "Showman" oder Blender. Und das werde ich auch zukünftig nicht sein. Für mich zählen Taten und keine hohlen Phrasen oder abstruse Versprechen.

Liebe Freundinnen und Freunde, ich werde mich nun beruflich neu orientieren. Das fällt mir als Arzt mit Facharzttitel nicht schwer. Gleichwohl werde ich mich auch weiterhin politisch für unser Markranstädt engagieren, sowohl im Kreistag als zukünftig möglicherweise auch an anderer Stelle. Ich kann es einfach nicht lassen! Warum? Ganz einfach: so, wie es derzeit in unserem Land gesellschaftlich und politisch läuft, kann es nicht bleiben. Blender, Spalter, Opportunisten und Politiker, die mit hohlen Phrasen auf Stimmenfang gehen bringen unsere Demokratie in Gefahr. Anderseits werden fähige Politiker und Realisten abgewählt oder niedergemacht. Das kann ich so nicht akzeptieren. Deswegen werde ich auch weiterhin für meinen Politikstil kämpfen, gerade auch wegen der Zukunft meiner Kinder!

Zu guter letzt möchte ich Dank sagen, Dank denjenigen, die mich gewählt haben, es war keine vergebene Stimme.

Dank denjenigen, die mich unterstützt haben, ideell, materiell und durch motivierende Worte.

Danke J., K., P.,R., G., St., F., B., V., M., I., T., C., R., D., H., ....(aus verständlichen Gründen kann und werde ich die Namen nicht schreiben, diejenigen, die gemeint sind, werden sich erkennen) und natürlich meiner Frau Anja ein ganz besonderes Dankeschön, denn sie musste in den letzten Wochen viel ertragen.

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Jens-Reiner Spiske

Bürgermeister für alle!

Seit 2013 bin ich Ihr Bürgermeister und das mit Herz, Verstand und Augenmaß. Für eine weitere Amtszeit stehe ich gerne und mit voller Kraft zur Verfügung.


Sollte das Kontaktformular nicht funktionieren, senden Sie Ihre Nachricht gerne an post@jensspiske.de


 

 

 

 

Ziele

für die nächste Amtszeit:

Bau des Protonentherapiezentrums

Sanierung des Stadtbades

Schaffung von Wohnraum für junge Familien in den Ortschaften

Stärkung der dörflichen Kultur und des dörflichen Lebens

Bürgerbus zur Anbindung des ländlichen Bereichs an den ÖPNV

Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur

Schließung der Gemeinschaftsunterkunft "Gutenberg"

Stärkung des Wirtschaftsstandortes Markranstädt

Bewahren der Eigenständigkeit unserer Stadt

 

Das Ziel einer konstruktiven Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg wurde fast durchgängig erreicht. Beispielhaft seien die Haushaltsbeschlüsse, der Ausbau des Gymnasiums oder gar der Beschluss zur Anpassung der Schulbezirke genannt, die oft einstimmig aber immer mit großer Mehrheit im Stadtrat gefasst wurden. Uns einte der Wille Markranstädt voranzubringen. Unterschiedliche Parteibücher standen uns dabei nie im Weg. Das war nicht immer so, aber es soll auch zukünftig so bleiben.

Zuguter Letzt möchte ich Dank sagen. Dank all denjenigen, die mich in den vergangenen, oft turbulenten, Jahren immer unterstützt haben. Stellvertretend für alle fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung  danke ich meiner ersten Beigeordneten Beate Lehmann, dem Amtsleiter "Bau" Sven Pleße, der „Herrin über die Finanzen„ Silke Kohles-Kleinschmidt. Sie haben mit Ihrem Fachwissen und ihren Fähigkeiten zur konstruktiven Kritik meine Arbeit zum Wohle der Stadt erst möglich gemacht.
Ich bedanke mich bei den Stadträten, die konstruktiv sieben Jahre mit mir gemeinsam die Geschicke unserer Heimatstadt bestimmt haben.

Ganz besonderer Dank gilt meinem guten Geist im Vorzimmer Ines Schoppa, die mir mein Büro hervorragend organisiert hat.

Was wäre ein erfolgreicher Mann ohne die starke Frau an seiner Seite. Meine Frau Anja hat mir immer den Rücken frei gehalten und mich ermutigt weiterzumachen, wenn es mal ganz dicke kam.
Danke euch allen.

Ich freue mich auf eine weitere Amtszeit um das Erreichte fortzusetzen und auszubauen. Mit Erfahrung, Ehrlichkeit und Sachkenntnis möchte ich weitere Jahre als politisch unabhängiger Bürgermeister für Markranstädt und seine Menschen arbeiten. 
Schenken Sie mir Ihr Vertrauen am 20.09.2020!

 

 

 

 

 

 

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